Beim Schreiben hopp, beim Treffen flopp…

Mai 31, 2009 von tina englisch

Aber wieso? Besonders Internet-Dating-Interessierte kennen das Phänomen… wir lernen einen Menschen übers Netz kennen, haben diese Person vorher allerdings noch nie gesehen… wir schreiben, und schreiben… und alles ist – einfach unglaublich. Wir scheinen auf einer Wellenlänge zu sein, und alles passt wie füreinander gemacht. Voller Vorfreude gehen wir aufs erste Date und dann? Nichts. Schon im ersten Moment merken wir – das ist nicht das, was wir suchen. Aber wie gibt’s das? Kann das sein, dass die „Magie der Worte“ bereits in den ersten Sekunden schwindet, und wenn ja, wieso?

Dazu muss man wissen, dass die Sprache an sich nicht nur aus der verbalen Kommunikation besteht, sondern sich vielmehr aus Tonalität, Mimik, Gestik – also der Körpersprache – zusammensetzt. Diese Komponenten setzen sich in folgendem Verhältnis zusammen:

rund 7% verbale Kommunikation, also das gesprochene Wort

rund 12% Tonalität, also die Tonlage, Sprachmelodie und Lautstärke

rund 81% Körpersprache – Gestik, Mimik, Abstand und Haltung

Im Internet lernen wir NUR und ausschliesslich die Worte kennen. Wir sehen unser Gegenüber nicht, sehen keine Bewegungen, hören keine Töne… dh, dass wir uns eigentlich nur mit 7% von möglichen 100% unterhalten. Das mag zwar für eine kurze Zeit ganz nett sein, gibt uns aber keineswegs Aufschluss über unser Gegenüber. Auch gleiche Träume, gleiche Wertigkeiten, was auch immer uns als „Ideal“ scheint, muss in der Realität keinen Bestand haben, wenn die verbleibenden 93% der Kommunikation einfach nicht „passen“. Wir entscheiden mit ALLEN SINNEN, und deshalb letztlich ein noch sehr wichtiger Faktor… die Nase. Was unser Näschen nicht riechen kann, kommt auch nicht in unser Bett.

Deshalb sei an dieser Stelle vorausgeschickt: Internet-Dating und sonstige Formen von „Blind“-Dates – bitte gerne, nur trefft Euch möglichst bald, es ist schade, wenn zu schöne Illusionen an der bitteren Wirklichkeit zerbrechen. Und wenns gut geht? Warum dann so lange warten…? ☺

Free little girls… über Schamlippen und andere „Verstösse“; über den (sprachlichen) Umgang mit unserer Sexualität

Mai 19, 2009 von tina englisch

Zahlreiche Diskussionen gibt es – Psychologen diskutieren darüber, Ärzte bringen das Thema auf den Tisch… sogar Kabarettisten machen in ihren Kabaretts darauf aufmerksam… und viele, zu viele unglückliche Frauen leiden darunter… dabei ist es eigentlich nichts anderes, als eine Verbalisierung für „uns selbst“ – unseren Intimbereich.

Schon als kleines Kind lehrt man den Mädchen – um es mit den Worten von Bernhard Ludwig zu sagen – „pfui, des stinkt, das is feucht…“, also, wie schon das Wort dazu sagt – Schambereich – schäm Dich dafür. Doch wofür soll sich das Mädchen schämen? Für seine Körperlichkeit? Für das, wie es geboren wurde? Und vor allem – wie soll das Mädchen aus diesem Dilemma wieder herausfinden, wenn es erst mal erwachsen und eine Frau ist? Dann auf einmal heisst es – untersuch Dich, kenn Dich mit Dir aus, finde Dich geil, streichle Dich, bring Dich zum Höhepunkt… bitte? Wie soll das gehen? Wie sollen wir begreifen, von einem Tag zum anderen, das ehemal pfui auf einmal hui ist, dass es genau das ist, was alle Männer wollen, und dass wir uns für unsere intimen Körperzonen nicht (mehr) zu schämen brauchen?

REVOLUTION gehört hier in die Erziehung: weder der Intimbereich eines Mädchens ist Grund sich zu schämen, noch der eines Jungen. Im 21. Jahrhundert werden wir wohl soweit sein, unseren Kindern den Unterschied klar zu machen, sich nicht unbedingt mitten am Hauptplatz völlig zu entkleiden und aber trotzdem mit Liebe auf den Bereich zu blicken, der in der Öffentlichkeit nicht freizügig dargeboten wird; und das beiden Geschlechtern!

Und die Sprache? Hier sollten wir uns dringend an anderen Ländern ein Beispiel nehmen: heisst doch zB auf Spanisch der Schamhügel übersetzt – “Berg der Venus” – also der Liebesgöttin. Hm. Ich denke, wenn ich an meinen Berg der Liebesgöttin denke, käme ich nie auf die Idee, mich dafür zu schämen?! Deshalb meine Frage an die Verantwortlichen: wäre es nicht endlich Zeit, nach den letzten unzähligen Rechtschreibreformen endlich einmal einen Blick auf die BEDEUTUNG der Worte zu richten, und hier Veränderungen vorzunehmen? Für uns alle, und nicht zuletzt für unsere Kinder, damit Sexualität niemals mehr in den Verruf kommt, etwas Grausiges, Schamhaftes oder gar Abartiges zu sein… in diesem Sinne, und bis die Revolution endlich ihren Gang durch die Wörterbücher und Schullehrbücher zieht… legen Sie los, und benennen Sie neu… ich freue mich über kreative Vorschläge!!! – und – leite Sie weiter! ☺

wet, wet, wet – Wolken über dem Beziehungshimmel

April 25, 2009 von tina englisch

Auch in den besten Beziehungen/Partnerschaften kommt es vor… Misstimmung, Meinungsverschiedenheiten, Streit. Oftmals scheint es, das „Gewitter“ kommt ohne jeden Grund auf uns zu und wenn es sich erst richtig „eingeregnet“ hat, scheint es, als ob die Sonne nie mehr scheinen würde. Meistens entstehen die grössten Streitigkeiten aus den kleinsten Missverständnissen oder sogar nur Fehlinterpretationen der (Re-)Aktionen des anderen.

Was ist in einer solchen Situation zu tun?

Am besten ist, man sucht sich einen neutralen Ort, mit dem beide Parteien nichts Emotionales verbindet. Danach sollten sich die beiden Parteien einmal klar werden, was das gemeinsame Ziel ist, und wie es erreicht werden soll bzw warum das Ziel und DIESER Weg zu Zielerreichung wichtig/richtig ist.

Im Gespräch selbst sollten beide Parteien die Gelegenheit haben, der anderen Seite all das vorzutragen, um somit Verständnis für den gewählten Weg zu erzeugen. Wenn beide Parteien die gut gemeinte Absicht hinter der Aktion erkennen, sollte einer gemeinsamen Lösung nichts mehr im Weg stehen.

Sollte sich dennoch die Kommunikation als schwierig erweisen ist es sinnvoll, für ein paar Gespräche eine neutrale Partei (zB Coach) ernzuschalten, da diese(r) oft aus der 3. Position „Missverständnisse“ leichter erkennen kann und sie aufdeckt, um so einfacheres Verstehen zu erzeugen.

I want… aber was? Wie wir wollen was wir haben und bekommen was wir wollen

April 16, 2009 von tina englisch

Grundsätzlich ist es doch so: wir wollen alle das gleiche – mehr oder weniger: einen guten Lebensstandard, Glück, Freunde, Liebe, Gesundheit… bei den meisten Dingen wissen wir relativ schnell, ob wir es erreicht haben, oder nicht. Und – es zeigt sich durch die Reihen – wir haben einen genauen Plan für zB „einen guten Lebensstandard“ – wir wissen, wie gesund wir sein müssen, um zu sagen, ich bin gesund.

Doch oft zeichnet sich folgendes Bild: umso erfolgreicher wir in den alltäglichen Dingen des Lebens sind, desto weniger „Strategie“ haben wir für die Liebe – weil die soll ja bekanntlich einfach „passieren“. Was aber, wenn ich eigentlich gar nicht weiss, was ich will? Kann es mir dann nicht passieren, dass meine grosse Liebe vor mir steht, ich sie aber nicht erkenne, da ich nicht weiss, dass es DAS ist, was ich suche?

Auch die Liebe braucht einen Plan… nämlich das Wissen um deren Erfüllung.

Das grosse „Geheimnis“ für das Finden der Liebe ist – zu wissen, was ist Liebe (für mich) und wie ist mein Plan für eine erfüllte Partnerschaft, was sind meine Werte, mein Ziele. Oft straucheln wir an eingefahrenen Mustern, wissen, dass wir sie ändern müssen, haben aber keinen Idee davon, wie bzw in welche Richtung es gehen soll. Genau wie im Beruf sollten wir auch in der Liebe einen Idee davon haben, wann für uns „Liebe“ erfüllt ist. Sei dies nun in einer monogamen Beziehung, oder im Swingerclub, die Rahmenbedingungen setzen SIE. Und umso genauer Sie definieren, umso konkreter werden die Ideen, wie Sie es anstellen können, DIESE Liebe zu finden, und umso leichter wird es, eingefahrene Muster zu lösen und stattdessen neue, zielführende Strategien einzuüben, die Sie IHREM Ziel Schritt für Schritt näher bringen: anstelle von „weitersuchen nach dem, was auch noch sein könnte“…glücklich zu sein, mit dem was ist…!

In diesem Sinne… Planen & Lieben Sie los… ☺

Give me more, more, more…

März 24, 2009 von tina englisch

Eine Partnerschaft besteht aus – Geben und Nehmen…sagt man. Ist auch so, nur leider wird dieses Geben und Nehmen oft anders verstanden, als es tatsächlich gemeint ist.

Was bedeutet es nun – Geben und Nehmen in einer Beziehung? Allgemein glauben wir, wir geben unserem Partner und haben somit das „Recht“ darauf, dass unser Partner uns was zurückgibt. So funktioniert das ja auch im Geschäft…wir gehen in ein Geschäft, kaufen eine Flasche Wasser, gehen zur Kasse und bezahlen. Ich bekomme eine Flasche und gebe Geld. In dieser „Beziehung“ ist das selbstverständlich, die Veräuferin fordert quasi die Gegenleistung Geld im Austausch für unser Wasser. Das funktioniert genauso – in jeder Geschäftsbeziehung.

Und weil es in der Geschäftswelt so gut funktioniert, versuchen wir, dieses Schema 1:1 auf unsere Partnerschaft zu übertragen… mit – oh Wunder – dem Resultat – es funktionert nicht. Auch in Partnerschaften besteht die „Beziehung“ aus geben und nehmen, allerdings nicht dem Eingeforderten, sondern dem Freiwilligen. Beide Partner bringen in die Beziehung ein, was sie freiwillig gerne möchten, und das „Nehmen“ des Gegenübers besteht darin, sich an den freiwillig erbrachten Dingen zu erfreuen. Nichts ist selbstverständlich, alles eine freiwillige „Leistung“ aus Liebe zum anderen. Wir haben einfach nicht das Recht zu sagen – ich habe x gegeben, dafür bekomme ich y, ausser, wir haben es vorher so vereinbart.

Sehen wir Partnerschaft so, so besteht unser Geben aus Liebe, und unser Nehmen aus Liebe des anderen. Indem wir nehmen, was uns der andre gibt, nehmen wir seine Liebe an. Mehr ist nicht nötig. Jede weitere Forderung, die nicht freiwillig vom anderen kommt, fordert rein theoretisch eine Gegenleistung usw. Damit machen wir unsere Liebe unfrei, wir stellen sie hinter Bedingungen… und bringen sie somit zum Scheitern.

Zusammenfassend gesagt: wer liebt, der gibt… freiwillig. Es ist durchaus hilfreich, zu kommunizieren, was wir gerne hätten, denn oft scheitert das erfolgreiche Geben daran, dass unser Gegenüber nicht weiss, was wir gerne hätten. Wenn jedoch auch dann „zu wenig“ gegeben wird, dann kann es sein, dass wir einfach einen Partner erwischt haben, dessen Ideen von Geben und Nehmen sich soweit von den unseren unterscheiden, dass es nicht funktionieren kann. Hier gilt es, einen Versuch zu wagen: wir hören einfach auf, mehr zu geben, und geben anstatt mehr, weniger. Der Partner sollte das bemerken und seinesgleichen mehr geben. (Oft denken wir, wenn unser Partner bereitwillig viel gibt, dass wir selbst in der Vergangenheit genug gegeben haben, und legen uns für eine kurze Zeit zur Ruhe). Sollte auch das nicht zum gewünschten Erfolg führen, ist wohl jedes weitere Bitten auch nicht zielführend und es bleibt uns nur, uns nach jemandem umzusehen, der unsere Bedürfnisse besser erfüllt und unser Herz damit berührt…

Beziehung hin, Beziehung her… Beziehung haben das ist…

März 19, 2009 von tina englisch

…ja aber was ist das denn nun wirklich? DAS Wort in aller Munde – wir haben eine Beziehung. Aber was genau definiert Beziehung, was genau bedeutet Beziehung?

Allgmein der erste Schluss auf oben genannten Satz ist – das ist ein Liebespaar. Unsere Interpretation, denn das hat niemand gesagt: gibt es doch viele Arten von Beziehungen:

• Geschäftsbeziehung

• Paarbeziehung

• Freundschaft

• Bekanntschaft

• Feindschaft

• Uvm

Das alles sind „Beziehungen“. Also was genau definiert jetzt das Wort Beziehung und was bedeutet es, wenn ich mit einem Menschen in Beziehung stehe oder bin?

Es bedeutet, dass ich mit im Kontakt mit diesem einen Menschen eine Art definiert habe, wie dieser eine Mensch und ich zueinander stehen. Beziehung ist kein allgemein gültiges Konstrukt, es entsteht aus der Begegnung mit dem Gegenüber als Individuum, und deshalb ist jede Beziehung einzigartig und individuell.

Dh, ich habe ebenso mit dem Polizisten, der mich verwarnt für den Moment eine Beziehung, wie mit der Freundin beim Kaffeetratsch. Gut, vielleicht ist diese weniger erfreulich, dennoch ist es eine Begegnung mit einem Menschen aus der eine Art von Beziehung entsteht… und ich entscheide, wie diese „Beziehung“ verlaufen kann…

Sex, Sex, Sex – wie gut war ich, Schatz?

März 18, 2009 von tina englisch

Immer wieder hören wir wunderschöne Sätze wie – Sex ist nicht alles (genauso eine Lüge wie: „Aussehen ist nicht alles“ – klar, nicht ALLES… aber doch immerhin soviel, dass wir nach schon einem Blick entscheiden, ob ja oder nein…)…nicht alles vielleicht, aber doch sehr viel…

Nicht zu wenig oft höre ich von Mitte 30 – Singles: „ja aber ich will doch keine/n, der/m ich es erst lernen muss.“ Nein, wollen wir nicht! Witzig ist, dass es sich vor allem bei Männern umgekehrt proportional verhält, umso jünger sie selbst sind, umso erfahrener soll die Partnerin sein, umso älter sie werden, umso beliebter sind junge Partnerinnen – aber dennoch soll sie eins sein: eine Granate im Bett.

Was aber, wenn auf einmal nichts mehr geht? Oder wenn der Sex nicht „gut“ ist? Viele Fragen, die sehr oft schon vorm ersten Mal in den Köpfen spucken…

Wenn „gar nichts“ geht (oder steht), dann kann es tatsächlich sein, dass dies vor allem bei jüngeren Männern durch die Psyche verursacht wird, Nervosität kann hier eine Rolle spielen. Hier hilft oft Geduld und der spielerische Umgang mit der Situation, verkrampftes „Rubbeln“ macht meist alles nur noch schlimmer, man rubbelt sich dann leicht den Spass weg ;) . Sollte das Problem öfter auftreten bzw über einen längeren Zeitraum nicht behebbar sein, dann sollte man(n) einen Arzt konsultieren.

Wie gut war ich, Schatz? Das ist die andere Frage, die sich viele schon vor dem Sex stellen… wie gut wird es sein, werde ich sein – wird es ihm/ihr gefallen? Solche Gedanken sind nicht zwangsläufig förderlich für ein haltloses und hocherotisches Sexerlebnis. ;) Auch hier gilt als Tipp…ein ungezwungenes und unernstes Herangehen ans „Eingemachte“… Lachen ist auch beim Sex nicht verboten, ebenso wenig wie das Reden. Vertrauen ist Gebot, nämlich das, dass ich meinem/r PartnerIn sagen kann, was ich mir wünsche, was mir gefällt, und was ich eher unerotisch finde. Eine ungezwungene Athmospäre, wenig denken,…

…und dann, bei aller Ehrlichkeit… wer verliebt ist, sich einfach fallen lässt, geniesst und die Leidenschaft bestimmen lässt, was als nächstes passiert… bei dem ist das Ergebnis unweigerlich ein tolles Sex-Erlebnis mit „Happy End“…!

Valentin, oh Valentin…

Februar 12, 2009 von tina englisch

…ein schöner Brauch. Bischhof Valentin, der alle Verliebten traute – gegen des Kaisers Befehl, der besagte, dass sie unverheiratet bleiben mussten. Den frisch verheirateten Paaren schenkte er dann einen Strauss Blumen aus seinem Garten. Diese Ehen standen der Legende zufolge unter einem guten Stern…

…noch heute ist das so: der Valentinstag am 14. Februar ist der Tag der Liebenden. Inzwischen haben sich viele Brauchtümer herausgebildet, ein besonders romantischer in Italien: das Liebespaar geht auf eine Brücke, kettet dort ein Schloss an, und wirft den Schlüssel ins Wasser. Dabei darf man sich was wünschen – implizit, dass der häufigste Wunsch ist, die ewige Liebe gefunden zu haben…

Was aber, wenn am Valentinstag kein „Schatz“ zur Verfügung steht? Allein im Bett verkriechen? Keine gute Idee… Rein statistisch gesehen ist am keinem anderen Tag des Jahres die Wahrscheinlichkeit so hoch, dass Personen, die sich alleine in den diversen Lokalen und Amusements aufhalten, auch tatsächlich single sind. Ist doch eine Überlegung wert… Was genau an diesem Tag zu tun ist? Hm… diverse Anregungen kann man sich sicherlich aus dem Inernet holen, aber mit Sicherheit sei vorausgeschickt… daheim bleiben und Trübsal blasen ist der falsche Weg – vor allem dann, wenn man vielleicht doch noch darauf hofft, die grosse Liebe zu finden… oder gerade dann… denn die Wahrscheinlichkeitsrechnung zur Single-Treffsicherheitsquote steht erst in einem Jahr wieder so günstig… ;)

Liebeskummer lohnt sich nicht

Januar 18, 2009 von tina englisch

In vielen Artikeln habe ich beschrieben…wie weiss ich, dass ich verliebt bin, wie weiss ich, dass der andere verliebt ist… und ich hoffe für meine Leser, dass das ein oder andere Beispiel Euch dazu verholfen hat, die Liebe zu erkennen… Was aber, wenn die Liebe plötzlich nicht mehr ist? Was kann man tun, damit der Schmerz nicht allzu tief sitzt?

 

Vorangemerkt sei… ich wünsche niemandem von Euch, dass Euch das tatsächlich widerfährt…. sagen wir mal – dieser Artikel ist vielleicht einfach so eine Art „Notfallplan“… ;)

 

Zuerst… wie erkenne ich selbst, dass mein/e Liebste/r sich nicht mehr so sehr für mich interessiert? Ganz einfach… einfach auf das Gefühl hören.. wenn wir bemerken, dass Dinge passieren/bzw nicht mehr passieren, die vorher selbstverständlich waren, wenn dadurch das Vertrauen verletzt wird, dann sollten wir uns das erste Mal Gedanken machen: was ist es eigentlich, was ICH will? Reicht mir das, was ich bekomme? Wenn die Antwort auf diese Frage „nein“ ist, dann sollten wir versuchen, mit unserem Partner darüber zu reden. Achtung: Vorwürfe führen hier eher zu Ablehnung… dh, die Sätze sollten beginnen mit ich habe, ich bemerke, ich fühle… keinesfalls mit du bist, du hast, du hast nicht… Bestenfalls ergibt das Gespräch, dass alles nur ein Missverständnis war, und es ist gut.

 

Was, wenn unser/e PartnerIn aber nicht einlenkt, sondern wir im Laufe des Gesprächs draufkommen, dass wir mit grosser Sicherheit jetzt und in der nahen Zukunft nicht bekommen werden, was wir wollen und sogar schon anzweifeln, ob unser Partner noch die Zuneigung für uns empfindet, die anfangs zu spüren war? Dann nichts wie die Notbremse ziehen… und weiterleben. Die Kunst des „Nicht-Liebeskummers“ ist: anstatt darüber nachzudenken, ob der/die andere uns jemals gern gehabt hat, in die Zukunft sehen und denken: was ist für mich JETZT gut. Was in der Vergangenheit war, darf dort bleiben. Plane zuerst einen Tag, dann eine Woche, dann ein Monat und dann den nächsten Urlaub, und beziehe sie/ihn nicht mehr ein in diese Planung. Plane mit anderen Menschen, von denen Du weißt, dass sie Dir Freude bereiten. Und freue Dich darauf, diese Pläne in die Tat umzusetzten.

 

Wann darfst Du damit beginnen? Wann ist die Zeit der Trauer vorbei? JETZT… :)

Sollst Du darauf hoffen, dass sich Dein/e Ex-PartnerIn besinnt und zu Dir zurückkommt? NEIN! Wenn sie/er Dich liebt, dann kann sie/er nicht anders und kommt früher oder später, wenn nicht, was hast Du verloren?

Wenn er/sie also nicht kommt…was dann? EINE/R wird kommen…wer auch immer das dann ist (war ja bis jetzt auch so)… ;)

Deine Welt ist so leer, alles liegt in Scherben und Du weisst nicht, was Du machen sollst…: Sie anfüllen. Mit neuer Liebe (Deiner eigenen…) und Dingen die Freude bereiten. Fang einfach klein an… Du weißt, was immer schon Spass gemacht hat…  und wenn Dir nichts besseres einfällt, mach das, für das Du als Kind geschimpft wurdest, was aber unheimlich lustig war…

 

Und vergiss nicht… halte die Augen offen… nicht, dass Du vor lauter Rückwärtsblicken über den nächsten Stein stolperst, den Dir das Leben hingelegt hat, damit Du endlich daran denkst, dass du AUCH SEHEN kannst… ;)

 

ALLES GUTE!

Flirten Sie noch, oder kriegen Sie schon?

Juli 3, 2008 von tina englisch

Flirten – die schönste Sache der Welt. Aber nicht unbedingt die einfachste. Klar, mit ein und demselben Typen zu flirten ist einfach, auf die Dauer aber nicht mehr so befriedigend. Oder – was, wenn ich aber genau den anderen Typen haben möchte, für den mir jede Strategie fehlt? Es ist schon klar, dass der Green-Peace-Aktionist anders angesprochen werden MUSS, als der Börsenmakler von der Wall Street.

 

Grundliegend stellt sich erstmal die Frage: wollen – schön und gut, jedoch wenn Sie diesen Typ Mensch dann haben, sind Sie zufrieden damit? Ja? Gut, dann auf zu den Strategien.

 

Als erstes sollten Sie unbedingt herausfinden, ob ihr Gegenüber ein Gewinner ist (oder sein will – mit allen Mitteln), oder ob für diesen Menschen Frieden und Freundschaft die grösseren Werte darstellen.

 

Die Gewinner: Diese Menschen wollen gewinnen, also auch Sie. Sie machen sich besonders interessant, wenn sie immer wieder Liebesgaben in Aussicht stellen, diese aber nicht sofort oder nur zum Teil erfüllen. „Die Lust auf mehr“ ist hier der Weg zum Ziel. Und Vorsicht vor Kritik! Der Gewinner will gewinnen, Kritik ist für ihn der Verlust des Gewinns! Sollten Sie wirklich an diesem Menschen etwas zu bemäkeln haben, verpacken Sie es auf alle Fälle in ein Kompliment! Hier punkten Sie NICHT mit Gefühlsbeteuerungen und Emotionen, schon gar nicht mit Belehrungen und Moralpredigten.

 

Die Friedvollen: Diese Menschen stellen „höhere Ziele“ als den Gewinn in den Vordergrund. Klar wollen auch sie gewinnen, allerdings ist es ihnen im Zweifelsfall wichtiger, konfliktfrei mit ihnen zu verbleiben, als um jeden Preis die eigene Meinung durchzusetzten. Bei diesen Menschen sind Emotionen Grundbedingung. Hier ist keine Gefühlswallung zu viel, Kritik wird genau analysiert und gegebenenfalls auch adjustiert! Was hier gar nicht zieht ist die „zuckerlversprecher-Taktik“. Dieser Mensch hasst Menschen, die Versprechen machen, sie aber nicht in vollem Ausmaß erfüllen…!

 

Die zwei wichtigsten Klassifizierungen hätten wir somit untergebracht… legen Sie los, und freuen Sie sich auf jede, neue Herausforderung! Berichterstattung erwünscht :) !